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KI-Governance

KI-Governance verbindet Zweck, Rollen, Entscheidungsrechte, Richtlinien, Kontrollen und Evidenz, damit KI-Systeme über ihren Lebenszyklus mit Strategie, Risi...

Definition

KI-Governance verbindet Zweck, Rollen, Entscheidungsrechte, Richtlinien, Kontrollen und Evidenz, damit KI-Systeme über ihren Lebenszyklus mit Strategie, Risikotoleranz, Werten und geltenden Anforderungen vereinbar eingesetzt werden. Sie ordnet technische Entscheidungen organisatorischer Verantwortung zu und legt fest, wie Systeme ausgewählt, entwickelt, beschafft, geprüft, betrieben, überwacht, verändert und beendet werden. Sie ist kein einzelnes Gremium und keine einmalige Freigabe.

Wann verwenden?

Verwenden, wenn eine Organisation wiederholbare Regeln und Verantwortlichkeiten für mehrere KI-Anwendungsfälle oder für den gesamten Lebenszyklus eines Systems braucht.

Häufige Fallstricke

Governance bleibt bei Prinzipien oder einer Ethikrichtlinie stehen, ohne Owner, Risikokriterien, Evidenz, Eskalation und Betriebsprozesse festzulegen. Umgekehrt kann unverhältnismäßige Zentralisierung risikoarme Nutzung unnötig blockieren.

Verwandte Begriffe
  • Governance
  • Human Oversight
  • AI Risk Management